29 April 2023

Selig - "Hier" (1995)

 "Hier" von Selig ist auch so ein Album, welches ich schon ewig im Schrank stehen habe, damals gekauft wegen ihrer Hits "Lass mich rein!" und "Ist es wichtig?". Aber so richtig (wichtig ;-) ) warm geworden bin ich damit nicht. Mag sein, dass es daran lag, dass ich die damalige Musik von Selig nicht eingeordnet bekommen habe.  Erst jetzt, in meinem "weisen Zeitalter", wo mir die Kategorie der Musik scheißegal ist, hat das Album bei mir voll eingeschlagen. Diese coole Mischung aus Blues-Rock und Grunge mit echt rotzigen deutschen (!) Texten ist einfach mega!



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18 April 2023

Sgt.Sunshine - III (2014)

Seit Tante Trude aus Buxtehude mal bei einer Keller-Session auf diese CD getreten ist, läuft der Nachkauf bei mir ständig. Manchmal muss man eben zu seinen eigenen musikalischen Schätze hin getreten werden. Sgt.Sunshine ist für Stoner-, Prog- und Psychedelic-Fans auf jeden Fall wert, mal ein Ohr zu riskieren. Die Platte gibt's übrigens bei meinem Lieblings-Lable Elektrohasch



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11 April 2023

Tom Allen & The Strangest - "Little Did They Know" (2020)

 Man nehme eine Priese Punk, ein Löffelchen Indie-Rock und eine Messerspitze Alternativ und rühre mal ordentlich durch. Dazu "recorde es live straight to tape". Raus kommt eine sehr erfrischende, sehr unbekümmerte Platte, die vor Authentizität nur so strotzt. Freilich; einen Bestpreis gibt's für den Sound nicht, aber wer auf ungeschminkte musikalische Wahrheiten steht, der sollte hier tolerant und offenherzig sein. Da ich drauf stehe, reicht's bei mir sogar zum "Album der Woche". ;-)




07 April 2023

Led Zeppelin - "Mothership" (2007)

 Normalerweise bin ich kein ausgesprochener Fan von Compilations oder eben Best-Of-Alben. Allerdings liegt hier mit "Mothership" auch ein Ausnahmestück vor. Zum Einen verleit das neue Mastering den Songs eine unglaubliche Frische. Jimmy Page himself hat nochmal Hand angelegt. Allein das würde den Kauf des Albums schon rechtfertigen. Zum Anderen hat man mit "Mothership" tatsächlich alles was man als Liebhaber gepflegter Rock-Musik von Led Zep mit einmal im Schrank stehen. Leistet man sich dann dazu noch das Album "Celebration Day" von 2012, welches das Live-Spektakel der damaligen Reunion festhielt, sollte das in Richtung Led Zeppelin keine weiteren Wünsche offen lassen.  


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01 April 2023

Villagers Of Ioannina City - "Through Space & Time (Alive In Athens 2020)" (2023)

Die Griechen haben's echt drauf! Dieses Live-Album von Villagers Of Ioannina City ist eine absolute Wucht. Stilistisch weit offen und soundtechnisch quasi Benchmark. VOIC spielen völlig locker in der Liga von Naxatras. Würde mich nicht wundern, wenn die gleich Wurzeln hätten. 


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25 März 2023

Pink Floyd - "The Final Cut" (1983)

Ganz im Schatten des 50-jährigen Jubiläums von “The Dark Side Of The Moon” ist ein anderes Jubiläum völlig unter gegangen. Heute vor 40 Jahren ist nämlich “The Final Cut” veröffentlicht worden. Für mich zählt “The Final Cut” zu den am meisten unterbewerteten Platten überhaupt. Obwohl es quasi Roger Waters´ Solo-Album ist (" ... written by Roger Waters, performed by Pink Floyd" steht auf dem Cover) und letztlich aus Überbleibseln von “The Wall" entstand, ist es für mich eines der besten Floyd-Alben überhaupt. Ich liebe es! Allerdings nix für seichte, fröhliche Stunden, denn es ist schon recht schwere Kost. Wer allerdings mit “The Wall” klar kommt, sollte hier auch keine Probleme haben. 

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17 März 2023

Long Distance Calling - "The Flood Inside" (2013)

Gestern bin ich in Bielefeld auf einem großartigen Konzert von Long Distance Calling gewesen. Ohne Übertreibung ist festzustellen, dass das soundmäßig mit das Beste ist, was momentan auf der Straße unterwegs ist. 

Erstmals habe ich Long Distance Calling um 2009 herum wahr genommen. Damals spielte die Band Misery Speaks auf dem Serengeti-Festival in Stukenbrock. Deren Gitarist hatte ein recht unbekanntes Nebenprojekt namens Long Distance Calling laufen bei dem ungewöhnlicherweise nicht gesungen wurde. In den Folgejahren hatte ich immer mal wieder rein gehört, war auch irgendwie begeistert, aber ein ganzes Album wollte ich mir irgendwie nicht in den Schrank stellen. Das änderte sich mit eben diesem vorliegenden Longplayer "The Flood Inside": ausgetüfftelte Songstrukturen, epische und perfektionierte Soundteppiche ganz ohne Gesang und krass fette Produktionen! Sowas hatte ich noch nicht im Schrank und da musste es hin. 

Klar, dass das nach dem gestrigen Konzert auch das Album in dieser Woche sein muss. ... und warum dann nicht "Eraser" selbst? Nun weil ich mir "Eraser" erst gestern gekauft habe und es sich bei mir erst atablieren muss. ;-) Ansonsten gibt es im gesamten Backkatalog von Long Distance Calling meines Erachtens nach auch nur einen Total-Ausfall: das 2016er Machwerk namens "Trips". Geht gar nicht! LDC hat neben recht poppigen Einlagen auch Gesangsspuren eingemischt. Das hätten sie lieber lassen sollen. Interessanterweise hatte wurde dies von einem norwegischen Herren namens Petter Carlsen eingesungen. Carlsen ist Fronter der Zwei-Mann-Combo " Pil&Bue", die gestern einen Support für LDC gestellt haben. Mit erstaunlichem Erfolg übrigens. Ich war begeistert und habe mir bei der Gelegenheit gleich deren   21er Album "The World Is A Rabbit Hole" gegönnt. Der Vollstandig halber sei 'noch erwähnt, dass der zweite Support durch einen schwedischen Künstler namens Jonathan Hultén, einem Tribulation-Ableger erbracht wurde. Irgendwie interessant, aber am Ende doch recht langweilig. 


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